Informationsabend von Maria und Andreas Moser zu den besuchten Fidelis Cura Projektorten

Dez. 13, 2025

Pfarre Maria Hietzing, 2. Dezember 2025

Präsident Antony Arockiam richtet den Dank seines Provinzials für die Entwicklung von Fidelis Cura und die Unterstützung der Projekte in Indien aus und bedankt sich auch bei Maria und Andreas Moser, die während ihrer Urlaubsreise, die von Fidelis Cura unterstützten Projektorte besucht haben.

Antony berichtet weiters, dass die Schutzmauer fast fertig ist, aber die aktuelle Regenzeit die Weiterarbeiten stört

Die Überprüfung der vom Verein nach Indien transferierten Gelder zeigt eine vom Orden durchgeführte ordnungsgemäße Verwaltung. Maria und Andreas hatten auch Einsicht in Kostenschätzungen und Buchhaltung. Nach ihren Aussagen ist die Buchhaltung vorbildlich. Alle Belege werden uns quartalsmäßig zur Kontrolle geschickt werden.

Vortrag von Maria und Andreas Moser

Der Orden hat vielfältige Aufgaben vom Schutz der Kinder und der Erziehung, Bildung bis zur Berufsausbildung – bis ihre Flügel sie selbst tragen. Darauf sollen die Kinder vertrauen können. Die Erzieherinnen und Erzieher, Betreuerinnen und Betreuer, Lehrerinnen und Lehrer haben somit eine umfangreiche Aufgabe als Vater, Mutter, Lehrer, Erzieher übernommen. Diese Bildung und Ausbildung von der Grundschule bis zur Berufsausbildung und Universität unterstützt Fidelis Cura. Zielgruppe sind Waisen, Halbwaisen und Kinder, deren Eltern sich die Schule und Berufsausbildung nicht leisten können und in der Obhut des Ordens stehen.

Fidelis Cura unterstützt ständig:

  • Kadissinahalli mit Kinderheim und Grundschule
  • Hebbagodi mit Kinderheim
  • Kolar – Berufsschule
  • Studentinnen und Studenten bei den Studiengebühren in verschiedenen Städten.

Einmalige Unterstützung geben bzw. gaben wir für die Sanierung des Standortes Kadissinahalli. Folgende Sanierungsmaßnahmen sind vorgesehen: Begrenzungsmauer (ca. 400 Laufmeter), Sanitäranlagen inklusive Senkgrube, Küche und Lagerraum, Befestigung des Essplatzes inklusive Überdachung für die Kinder, Klassenräume, Schulmöbeln, Personalräume, eine Bühne für Verlautbarungen und Schulaufführungen. Die Kinder brauchen auch eine Überdachung der Schultoiletten und befestigte Wege.

Kadissinahalli ist ein großes Gelände. Die etwa 400 Meter lange Mauer, die das Gelände begrenzt, ist für Schutz und Sicherheit der Kinder sehr wichtig (Tiere!). Derzeit wohnen dort 13 Kinder verschiedener Herkünfte und Religionen. Es gäbe Platz für mehr Kinder, aber nicht ausreichend Geld dafür.

Nebenan besteht ein eigenes Haus, wo die Josefs Schwestern von Cluny Mädchen betreuen. Das heißt: Mädchen und Buben wohnen getrennt, in der Schule sind sie gemeinsam.

Kinderheim in Hebbagodi nahe Bangalore:

Dort absolvieren die Kinder die Schulstufe 8 bis 12. Derzeit sind 17 Kinder in Betreuung, das Heim ist aber grundsätzlich auf 50 Kinder ausgelegt. Die Kinder bekommen Essen, Bildung, Kleidung, medizinische Betreuung etc.

Berufsschule in Kolar. Dort werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu IT-Fachleuten, Elektrikern, zu Näherinnen und in einer Druckerei ausgebildet.

Die Studentinnen (dies sind der überwiegende Teil) und Studenten an Universitäten in verschiedenen Städten werden sowohl vom Orden als auch von Fidelis Cura unterstützt.

Danke Maria und Andreas, es war sehr interessant und aufschlussreich!